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Perlen (nur in Zülpich)

Wir halten für Sie in unserem Geschäft in Zülpich eine grosse Auswahl an Perlenketten, -armbändern, -ohrringen und Perlenringen bereit.

Hier auf dieser Seite haben wir für Sie einige Informationen zu den Schätzen der Meere zusammengestellt.

 

Perlenarten

Süsswasserperlen und Salzwasserperlen

Das Hauptunterscheidungsmerkmal von Perlen liegt in deren Lebensraum.

Zu den Salzwasserperlen gehören die: Akoyazuchtperlen,  Mabeperlen, Tahiti- Südsee- und Keshiperlen.

Zu den Süsswasserperlen gehören die: Flussperlen und Biwaperlen.

Die Zucht der Perlen in Süsswassermuscheln bringt eine größere Ernte hervor als in Salzwassermuscheln. Dies liegt daran, dass in Süsswassermuscheln 20 bis 50 zum Teil verschieden grosse Perlen heranwachsen können, während in Salzwassermuscheln generell nur eine einzige Perle heranwächst. Zudem dauert die Zucht einer Salzwasserperle bis zu 5 Jahre und die von Süsswasserperlen mitunter nur 18 Monate.

Diese grobe Unterscheidung erklärt die Preisunterschiede. Wobei natürlich immer auch die Größe, die Dicke und Gleichmässigkeit der Oberfläche und die  Farbe ein Qualitätskriterium ist. 

 

Entstehung

Bei den heutigen Perlen handelt es sich fast ausschliesslich um von Menschenhand gezüchtete Perlen.

Eine "echte Perle" bzw. eine "natürliche Perle" ist eine Perle, die ohne Eingriff  des Menschen entstanden ist. Diese Perlen nennt man Orientperlen. Sie sind äusserst selten, werden nur durch Zufall gefunden und sind dementsprechend teuer.

Die Zuchtperle entsteht in Süsswassermuscheln indem Epithelgewebe einer Fremdmuschel in kleinen Stücken in die Muschel eingepflanzt wird. In Salzwassermuscheln wird ein einzelner Perlmuttkern eingepflanzt, welcher z.B. bei Akoyamuscheln im Durchschnitt nur 2 bis 6 mm groß sein kann und bei der Tahitiperle sogar bis zu 16 mm.

Bei der Zucht der Akoyaperle produziert nur etwa jede fünfte Muschel eine Perle und daher ist der Zuchterfolg begrenzt. Die Muscheln der Tahiti- und Südseeperlenproduktion haben den Vorteil,dass diese Muscheln mehrfach hintereinander besetzt werden können und sogar nachher wieder in die freie Natur entlassen werden können.

 

Qualität einer Perle

Ausschlaggebend für die Qualität der Perlen sind:

Die Form, die Größe, der Lüster, die Oberflächenqualität und die Farbe.

Die Form reicht von rund, tropfenförmig, button, oval, geringt bis hin zu barock. Am begehrtesten sind perfekte Kugeln mit makelloser Oberfläche.

Je größer eine Perle ist,desto höher ist ihr Wert.

Der Lüster gilt als Hauptmerkmal  zur Bestimmung der Perlqualität bei gleicher Größe.Lüster heisst der Perlenglanz der Oberfläche der durch die Reflexion des Lichtes entsteht. Er soll gleichmäßig und ohne stumpfe Stellen sein.Eine Perle mit glatter seidiger Oberflöche reflektiert das Licht immer besser. Die Oberflächen können glatt bis körnig sein. Kleine Vernarbungen, Vertiefungen und kleinere Unebenheiten bezeichnet man als Spots. Sie mindern den Wert einer Perle.

Die Farbe wird durch die Muschelart und den Lebensraum der Muschel bestimmt. Sie lässt sich durch färben auch verändern,  dadurch ergibt sich ein einheitliches Farbbild. Solche gefärbten Perlen müssen entsprechend im Handel deklariert werden.

 

Aufbewahrung und Pflege

Damit Sie lange Freude an Ihrem  Perlenschmuck haben, möchten wir Ihnen folgende Hinweise zur Pflege ihrer Perlen geben:

Perlen sollen grundsätzlich von anderen Schmuckstücken getrennt in Schmuckbeuteln oder Etuis aufbewahrt. So können sie nicht beschädigt werden.

Sie sollten Ihren Perlenschmuck nicht längere  Zeit der Sonne aussetzen oder in der Nähe der Heizung aufbewahren. Ein Austrocknen der äußeren Perlschichten sowie ein Mattwerden und Verfärben könnten die Folge sein.

Perlen sollten nicht beim täglichen Baden oder Duschen getragen werden. Das gleiche gilt für das Bad im Meer oder in der Schwimmhalle. Schwimmbäder enthalten eine Reihe von chemischen Substanzen, das Meerwasser ist nicht frei von Verschmutzungen.

Es empfiehlt sich grundsätzlich, Perlenschmuck erst nach dem Schminken und Frisieren anzulegen und nie auf eingecremter Haut zu tragen. Perlen sind vor Kosmetika zu schützen, die Fett, Säuren oder Bleichmittel enthalten. Beispiele dafür sind Hautcremes, Deodorants, Parfum, Seife, Shampoo oder Haarfärbemittel.

Tragen Sie Ihre Perlen nicht zur täglichen Hausarbeit. Vermeiden Sie den Kontakt mit Putzmitteln , die Chlor oder andere Bleichmittel enthalten.

Es empfiehlt sich die Kette nach jedem Tragen mit einem trockenen weichen Tuch abzureiben .Ein- bis zweimal im Jahr sollte eine oft getragene Perlenkette gründlich gereinigt und eventuell auch neu aufgezogen werden.

Diesen Service bieten wir Ihnen natürlich in unserem Hause an. Ebenfalls können Perlenketten mit Zwischenteilen aus Gold oder Silber in ihrem Aussehen verändert werden. Dazu beraten wir Sie gerne.

 

Mythos

Bereits 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung wurden Perlen (Naturperlen) schriftlich erwähnt. Der erste Schmuck bestand weit vorher aus Holz, Knochen oder bearbeiteten Steinen. Das Tragen von Schmuck ist so alt wie die Menschheit selbst!

Besondere Erwähnung fand der Perlenschmuck in der persischen Mythologie als „Tränen der Götter“, aber auch in China, dort stand die Perle für Weisheit und Reichtum. In Indien waren Perlen ein Symbol für Kinderreichtum und in Japan symbolisiert die Perle Glück. Im Lateinischen wurde die Perle, „magarita“ genannt ebenso wie die Römer Ihre Geliebten nannten. Der Name Margarete ist bis heute erhalten geblieben und wurde von magarita abgeleitet.